Datteln

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Datteln

Datteln werden schon seit Jahrtausenden angebaut und gegessen. Die kleinen Früchte gedeihen an Dattelpalmen in heißem und trocknem Klima. Dank ihrem hohen Zuckergehalt sind sie sehr lange haltbar und können, wie Trockenfrüchte, lange und einfach gelagert werden.

Wie viele Dattelsorten gibt es?

Weltweit gibt es weit über 1000 verschiedene Sorten Datteln, aber nur wenige davon werden kommerziell angebaut. Die beiden bekanntesten Sorten sind Deglet Nour und Medjool. Diese beiden Dattelsorten sind auch die am meisten verkauften. Die verschiedenen Dattelsorten unterscheiden sich in Größe, Geschmack, Textur und Farbe.

Die Sorten Medjool und Anbara beispielsweise sind sehr groß, während Ajwa vergleichsweise sehr klein sind. Ajwa sind dafür ganz dunkel, fast schwarz, die Sorte Segai hat eine ganz hellbraune, fast gelbe, Farbe. Es gibt sehr weiche Datteln, aber auch sehr festfleischige Datteln.

Einige Sorten sind weniger süß, andere dafür sehr. Eine ganz süß, karamellige Dattelsorte sind Sukari. Ihr Name bedeutet „Zucker“ auf arabisch und diese Sorte eignet sich sehr gut als Zuckeralternative zum Backen oder für Smoothies.

Wo werden Datteln angebaut?

Die Dattelpalme braucht ein warmes, trockenes Klima, um gut zu gedeihen. Die Früchte bilden sich erst bei über 30°C Außentemperatur. Die Dattelpalme wächst langsam und erst nach 5 bis 6 Jahren können die ersten Datteln geerntet werden. Dafür tragen die Palmen dann während 80 bis 100 Jahren Früchte.

Datteln werden hauptsächlich in Nordafrika und der arabischen Halbinsel angebaut. Die größten Dattelproduzenten sind Algerien, Ägypten, Saudi-Arabien und der Iran. Aber auch auf dem amerikanischen Kontinent werden Datteln produziert, vor allem in Kalifornien. Von dort stammen die großen, süßen kalifornischen Medjool-Datteln.

Was ist der Unterschied zwischen frischen und getrockneten Datteln?

Datteln reifen und trocknen am Baum. Sobald sie ausgereift sind und eine braune Farbe und, vom Trocknen, schrumpelige Haut haben, werden sie geerntet und dann verpackt. Einmal geerntet, werden die Datteln also nicht noch mechanisch oder an der Sonne weiter getrocknet. Dennoch kennen wir die süßen Früchte als „getrocknete Datteln“, auch wenn sie nicht wie andere Trockenfrüchte erst nach der Ernte getrocknet werden.

Datteln können aber auch gegessen werden, bevor der Trocknungsprozess beginnt. Diese frischen Datteln sind dann rund, gelb und knackig und schmecken herrlich erfrischend. Sie sind auch weniger süß, weshalb man mehr davon essen mag. Da diese Früchte aber eben noch nicht getrocknet sind, sind sie auch weniger lange haltbar. Frische Datteln kann man bei uns von Oktober bis Januar kaufen.

Wie gesund sind Datteln?

Datteln sind sehr gesund. Sie enthalten viele wichtige Nährstoffe und sind dank ihrem hohen Fruchtzuckergehalt tolle Energielieferanten. Sie enthalten auch viele Vitamine, wie B-Vitamine und Vitamin A, das gut für die Augen und die Haut ist.

In Datteln viel Kalium, das gut für das Herz und den Blutdruck ist. Weiter enthalten Datteln Magnesium, Calcium sowie Tryptophan, das hilft, das Schlafhormon Melatonin zu bilden. Datteln können also helfen, leichte Einschlafprobleme zu lindern.

Datteln unterstützen zudem die Verdauung, da sie viele Ballaststoffe enthalten. Dank ihrem recht hohen Gehalt an Eisen werden Datteln als guter Eisenlieferant in der Schwangerschaft empfohlen, da der Mineralstoff die Blutbildung fördert.

Dank ihrem hohen Mineralstoffgehalt und da sie sofort Energie liefern, sind Datteln auch bei Sportlern sehr beliebt. Die kleinen Früchte geben unglaublich Power und sind außerdem ganz praktisch zum Mitnehmen.

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